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Montag, 12. Mai 2014

Mini-Upcycling als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft


In der letzten Woche fand mein Sohn beim Einkaufen eine kleine Packung mit einer gelben und einer roten Karte, wie sie die Schiedsrichter beim Fußball verwenden. Er wollte diese Karten gerne haben, aber ich sagte ihm, dass man die auch selber machen kann. 

Zuhause angekommen fragte er immer wieder, wann ich denn  nun die Karten machen würde. Es ergab sich jedoch nicht so schnell, wie er sich das gewünscht hat. Schließlich verkündete er mit einem gewissen Trotz in der Stimme "Na gut. Dann mache ich mir meine Karten eben selber!".

Gesagt getan. Ich gab ihm als Material die Pappe von einem Müslikarton, Schere, Klebestift und Jaxonkreide. Ganz allein malte er eine Pappe in gelb aus, schnitt sie zu und klebte sie zusammen.  Dann das Ganze noch mal in rot.



Ich gebe zu, dass ich mich einen kleinen Moment lang bremsen musste, um nicht auf so spießige Dinge wie den rechten Winkel und passgenaue Vorder- und Rückseite hinzuweisen. 

Aber wirklich nur einen ganz kleinen Moment. 
Ich war entzückt. Mein Kind upcycelt!
Mein Mutterherz schmolz dahin wie Butter in der Sonne.

Damit diese ersten selbstgemachten Karten lange halten, habe ich sie für meinen kleinen Bastler laminiert und noch mal ausgeschnitten. 

Er war so stolz auf sein Werk!


Damit haben hier bei uns ganz offiziell die Vorbereitungen für die Fußball-WM begonnen.  Ich werde die nächsten Tage mal sehen, was man noch alles machen kann. 

Ein bisschen Fußball-Deko muss schon sein, oder?!



Dienstag, 6. Mai 2014

Das Bloggerpoesiealbum geht wieder auf Reisen

  

Das ist mal wieder eine richtig schöne Idee, die Christiane von Bikelovin da hatte: ein Poesiealbum, das durch`s Land reist und von Bloggern gefüllt wird! Jeder hat eine Doppelseite um sich "auszutoben" und sie mit seinen Ideen zu füllen. 




Das ist ein bisschen wie Bloggen zum Anfassen!

Am Freitag kam das gute Stück bei mir an. Nun konnte ich mir ganz genau anschauen, was Nina als erste in das Album geschrieben hat, habe das Eichhörnchen von Lisa bestaunt und über die "Schweinereien" von Jenni gekichert.  In den großen, schönen Collagen von Josephine und Satzsitz konnten meine Augen auf Entdeckungsreise gehen bevor schließlich mit Ariane ein wenig Fernweh zelebriert wurde.
Auf Christianes Blog gibt es eine Seite zum Poesiealbum, dort werden alle aktuellen Einträge verlinkt und wenn Ihr möchtet, könnt Ihr dort verfolgen wie es weiter geht.  Vielleicht habt Ihr auch selber Lust mitzumachen? Ich glaube, Christiane freut sich über weitere Mitschreiber und Bastler!

Nun aber zu meinem Beitrag. Ein wenig ratlos war ich schon, als ich das gute Stück in den Händen hielt. Es ist ein Unterschied, ob man so vor sich hin kruschelt und das Ergebnis in die Tonne fliegt, wenn es nicht klappt, oder ob man etwas gestaltet, das weitergereicht wird. Das hat so etwas Endgültiges. 

Am Freitag kam das Buch bei mir an und wir hatten abends Besuch. Schoki stand auf dem Tisch und ich sah die hübschen transparenten Folien, in die die einzelnen Stückchen eingewickelt waren.  So viele Farben! Alle Folien wurden aufgehoben und glatt gestrichen. Am nächsten Tag habe ich dann damit einen Test in einem alten Buch gemacht.




Und so entstand aus buntem Bonbonpapier eine Art transparentes Patchwork. Damit es hinter diesen bunten Fenstern auch etwas zu sehen gibt, habe ich aus einem anderen Tierbuch kleine Zeichnungen ausgerissen damit die Seite bedeckt, bis alle Buchstaben verschwunden waren. Dann kamen die bunten Vierecke und auch zwei kleine Alu-Vierecke dazu - jeweils vollflächig mit Klebestift behandelt. 




Als Kontrast dazu wollte ich die andere Seite ruhiger gestalten und habe sie einfach nur mit grüner Acrylfarbe lasiert.  Die Farbe heißt "Blattgrün". 




Der Text (mit dem Dymo geklebt) ist vielleicht nicht besonders innvovativ, aber ich mag die Aussage und habe sie auch als Postkarte in meinem Bastelzimmerchen hängen.




Fertig!
Ich denke, dass diese Seite ganz gut zu mir passt, denn ich mag Tiere und Natur, Grün ist meine Lieblingsfarbe, buntes Patchwork mag ich auch und das alles bitte einigermaßen geradlinig ;-).





Upcycling mag ich bekanntermaßen auch und darum geht mein Poesiealbumeintrag aus Bonbonpapier auch auf die Reise zu Nina und dem Upcycling-Dienstag und auch zum Creadienstag.


"In echt" geht das Poesiealbum heute auch auf die Reise in das Königinnenreich zu Regina. Ich wünsche dir viel Spaß damit!








Dienstag, 15. April 2014

Die Nester sind bereit


Ist es tatsächlich schon wieder so lange her seit meinem letzten Post?!  Ich kann Euch sagen, dass sich in der Zwischenzeit nicht viel getan hat bei mir. Seit gut 2 Monaten habe ich Schmerzen im Fuß und humpele durch den Tag. Das ist viel anstrengender als normales Gehen und so bin ich abends schon um 20.00 Uhr so weit, dass ich einfach nur noch schlafen möchte.  Dazu kommt gerade mal wieder eine besondere Belastungsprobe im Job - und schon ist man wieder mittendrin in einem Kreislauf aus vielen kleinen und großen Verpflichtungen, die man nicht erfüllen kann. Das Hamsterrad dreht sich schneller und schneller.

Nach diversen Arztbesuchen habe ich nun eine Diagnose und auch wenn das bedeutet, dass ich operiert werden  muss, ist es eine Erleichterung. 
 


Am letzten Sonntag haben wir uns hier ganz bewusst Ruhe gegönnt. Dabei sind ein paar Osternester entstanden, die ich für das große Verstecken am nächsten Sonntag noch befüllen werde. Familientreffen ist angesagt und zwei Nichten, ein Neffe und natürlich mein eigener kleiner Osterhase freuen sich schon darauf.



Ich hatte im Altpapier noch die Girlanden vom Kindergeburtstag. Die hatten sich als nicht besonders haltbar erwiesen und waren schon im Laufe der Party auseinandergefallen.



Egal. Jetzt wurden sie auseinandergenommen, nach Farben sortiert und in Stückchen gerissen. Ganz klassisch habe ich sie dann mit Tapetenleim auf Luftballons geklebt und zwar erst in Längsrichtung und dann noch einmal quer. 


 

Damit mir die Luftballons nicht wegkullern habe ich sie mit Tesa-Film auf Trinkgläser geklebt. So konnten sie auch ganz in Ruhe trocknen. Das hat nur 1 1/2 Tage gedauert. Also falls noch jemand Girlanden übrig hat - das schafft man noch bis Ostern.

Zum Größenvergleich hier noch mal meine halben Eier mit einem echten Hühnerei:


Ja, sie sind ganz schön groß. Da passt ordentlich was rein!

Sicher habt Ihr bemerkt, dass ich ganz verschiedenes "Ostergras" in den Eiern habe. Das ist natürlich auch selbst geschnippelt.


Ich sage nur "Ein Hoch auf Schneidematte und Rollschneider!". Was man damit nicht alles machen kann! Je feiner die Streifen, um so weicher die Nester. Bei dem Atlaspapier habe ich die Streifen noch  ein wenig gelockt, damit es harmonischer aussieht.



Ich bin jetzt praktisch schon wieder auf dem Weg zur Arbeit.  Ich grüße Euch heute besonders herzlich - es tut mir leid, dass ich im Augenblick kaum Zeit bei Euch in Bloggerland verbringen kann.

Mit meinen Ostervorbereitungen möchte ich wieder einmal sehr gern mitmachen beim Creadienstag und  beim Upyclingdienstag mit Nina.

Nachtrag: In dieser Serie ist noch eine Vase entstanden. Wer schauen möchte bitte hier entlang.

Freitag, 21. Februar 2014

Guck mal da! #7 mit dem Geist des Weines

 

Man ist unterwegs und entdeckt etwas.  Ein erfreutes und erstauntes "Guck mal da!" rutscht einem heraus.
Genau solche Dinge zeige ich Euch hier. Upcyling-Ideen von unterwegs, die mich neugierig gemacht haben. Es gibt keinen festen Termin für diese Rubrik, weil man nie weiß, wann man etwas findet. 
Ihr habt auch ein "Guck mal da!"- Teil gefunden? Super! Meldet Euch doch. Gerne zeige ich Eure Fundstücke. Vielleicht habt Ihr  auch Lust, darüber eine Gastblogger-Beitrag zu schreiben? Ich freue mich auf Eure Geschichten.


Ja, ich lebe noch. Nur ist mein Leben gerade mal wieder ein wenig hektischer, vollgepackter und anstrengender als sonst.  Das raubt Zeit und Kraft. Und die fehlt dann, um zum Beispiel am Blog zu basteln und im Internet unterwegs zu sein. 

Am Sonntag feiern wir mit 7 kleinen Gästen den Geburtstag unseres Sohnes nach. Und weil die Zeit gerade knapp ist, dachte ich, dass ich Euch einfach mal mitnehme zum Einkaufen.  Und während ich im Supermarkt alle Zutaten für die Party zusammensuche, dürft Ihr in die "Wallerie" gehen.

Ja, genau. In unserem  Einkaufszentrum im Bremer Stadtteil Walle ist im letzten Jahr eine echte Galerie eingezogen: die Wallerie. Die Idee dazu hatte die Waller Künstlerin Delia Nordhaus


Der Leerstand einiger Geschäfte störte sie. Und da hatte sie die Idee,  den Menschen hier die Kunst näher zu bringen. Im zwar wahrsten Sinne des Wortes. Ein Konzept, das gut ankommt und unglaublich abwechslungsreich ist.  Immer wieder neue Ausstellungen zu unterschiedlichen Themen in  unterschiedlichen Techniken.  Wirklich beeindruckend!   




Mir war im vergangenen Jahr eine ganz besondere Ausstellung aufgefallen. Erst sah ich nur die Bilderrahmen, die offensichtlich aus alten Weinkisten gemacht wurden.  Ein schöne Upcycling-Idee, aber natürlich noch keine Kunst. 


Ich wollte mehr erfahren und habe mich mit Delia Nordhaus über ihre Bilder unterhalten.

Es sind Werke, die die Stimmung ganz besonderer Augenblicke festhalten sollen.  Es geht um Lust und Lebensfreude, Sinnlichkeit und die Freude am Sein.   
Wenige Tropfen Wein spontan und intuitiv auf`s  Papier gebracht, mit wenigen Strichen ergänzt - und es offenbart sich der  Geist des Weines.  Und der ist wirklich von Wein zu Wein, von Bild zu Bild  ganz verschieden und teilweise überraschend.


  
 


Die Künstlerin präsentiert ihre Werke standesgemäß in der zum jeweiligen Wein gehörenden  Kiste als Rahmen. Die Klammern aus Metall und kleine Nägel dürfen stehen bleiben. 
 


Gelernt habe ich bei diesem Gespräch auch noch etwas: im Rotwein sind Farbpigmente enthalten, die auch noch nach vielen Jahren haltbar sind. Man kann also gut damit malen, zeichnen, schreiben.


Danke an Delia Nordhaus für den kleinen Einblick in ihre Arbeit. 
Viel Erfolg auch weiterhin mit der Wallerie!

Dienstag, 14. Januar 2014

Krach und Krawall - mit Tutorial


Es ist Dienstag. Upcycling-Dienstag.
Und ich habe dafür heute ein Auftragswerk zu zeigen. 

Auftraggeber ist mein Sohn, dem der weihnachtliche  Geschenkeregen auch das langersehnte Konsolenspiel beschert hat.  Nun liegen hier die dazugehörigen Figuren und brauchten dringend  einen Aufbewahrungsort.

 

Upgecycelt wurde dazu ein kostenloser Spielzeugprospekt und ein paar Verschlüsse von einer verschlissenen Regenhose. Ein paar Bögen Filz aus dem Bastelladen lagen noch in meinem Fundus.
 

Die zwei Schlüsselringe sind mal mit einem Werbeanhänger ins Haus gekommen und passten perfekt.


Erst hatte ich nur an eine Art Box gedacht, die im Kinderzimmer stehen kann. Aber wie mir mein Auftraggeber erklärt hat, will er seine Sachen auch mal mit zu einem Freund nehmen. Also wurde es doch ein Tasche - und zwar mit einem Verschluss aus Klettstreifen, damit nichts verloren gehen kann.


Rot ist echt schwierig zu fotografieren. Ich hoffe, Ihr könnt sehen, was ich meine.

Damit ist der Verschluss an der Vorderseite fast überflüssig. Aber ich fand es einfach stylisher damit. Und sicher ist sicher!

Mit meiner Spielzeugtasche verlinke ich mich auch noch beim Creadienstag und bei Made4Boys.

Mein Auftraggeber war übrigens sehr zufrieden mit meiner Arbeit und mir hat es Spaße gemacht, mal wieder etwas für meinen Kleinen zu nähen.

Falls Euch die Tasche auch gefällt, kommt jetzt die genaue Anleitung. Dadurch, dass ich Bastelfilz verwendet habe, ist sie  relativ einfach zu nähen. Kein Versäubern, kein Futter in der Tasche und offenkantige Nähte sorgen dafür, dass man gut voran kommt.

Zunächst die Aufnäher.

Dafür kann man Prospekte, Comics, Broschüren und jedes andere Papier nehmen, das Euch gefällt. 


Zuerst wird das Motiv ausgeschnitten:


Dann die Motive in eine Laminierfolie einlegen. Auf ausreichenden Abstand zwischen den Motiven achten! Dann einmal durch das Laminiergerät ziehen und schon hat man eine schöne bunte Folie.


Jetzt wird wieder ausgeschnitten. Dabei unbedingt genug Abstand zwischen dem Papiermotiv und dem Rand lassen. Dieser Rand muss breit genug sein, damit das Motiv später aufgenäht werden kann.


Ich habe diese Art der Aufnäher schon mehrmals ausprobiert. Es funktioniert wirklich gut auf Filzbögen, die es in jedem Bastelladen gibt. Wer mag kann ja mal gucken:
Hier habe ich Joghurt für die Kinderküche damit gebastelt.


Und hier seht Ihr ein bisschen laminiertes Obst, Gemüse und Kuchen für die Kinderküche.


Genug laminiert. Jetzt wird genäht.

Neben den Aufnähern braucht Ihr noch 3 Bögen Bastelfilz, zwei Schnapp-Verschlüsse, 1 Streifen Klettband (ca. 20 cm). Und zwei Schlüsselringe, die es nicht auf das Foto geschafft haben.


Zuschneiden:

Ihr müsst keine gesonderten Nahtzugaben hinzufügen.
 
- 1 Bogen wird in voller Größe benötigt.
- Für den Taschenbeutel wird ein Rechteck von 30 cm x 20 cm zugeschnitten. 
- Für die Taschenklappe wird ein Zuschnitt von 21 cm x 30 cm zugeschnitten.
- Für die Verschlusslaschen braucht man 4 Streifen von jeweils 3 cm x 30 cm.
- Für die  Aufhänger zwei Streifen 3 cm x 9 cm zuschneiden.
- Für den Umhängegurt ca. 3 Streifen x 30 cm zuschneide und je nach Wunschlänge anpassen.


Nähen:

(Beim Nähen bitte besonders auf das darauf achten, dass an den Nahtenden die Naht durch Vor- und Zurücksteppen sorgfältig  gesichert wird. Als Nahtzugabe habe ich 1 cm eingeplant.)

Das Rechteck für den Taschenbeutel (20 cm x 30 cm) wird mit der 30 cm - Seite an einen kompletten  Bogen Filz genäht.  Die Naht bitte mit Bügeleisen und einem Tuch darüber auseinanderbügeln. 

Es ist ein großes Rechteck von ca. 30 cm x 64 cm entstanden.   Das größere Teilstück wird in seiner Mitte eingeschlagen und die Mitte  mit einer Stecknadel markiert. Das ist später die vordere Mitte der Tasche. Man kann so die Aufnäher besser platzieren.


Und genau das kommt auch als nächster Schritt. Die Aufnäher platzieren und mit kleinen Ringen Tesafilm aufkleben. Je mehr Klebestellen, desto besser hält das Motiv und kann aufgenäht werden.

Bitte darauf achten, dass ungefähr 6 cm Abstand zur unter Kante bleiben.


 
Wenn alles aufgenäht ist, wird das Rechteck zu einer Röhre zusammengenäht.  Die offenkantige Naht mit dem Bügeleisen etwas dämpfen. Unbedingt dabei ein Tuch unterlegen! Sonst schmilzt alles.


Als nächstes werden die unteren  Laschen für die Verschlüsse vorbereitet. Dazu 2 Streifen schneiden (3 cm x 30 cm) und jeweils das Unterteil der Verschlüsse annähen. Anschließend auf eine Gesamtlänge von jeweils 20 cm kürzen.


Dann kann die untere Kante der "Röhre" (also die Unterseite der Tasche) offenkantig zugenäht werden. Die beiden Streifen mit den Verschlüssen werden mitgefasst.
Bitte darauf achten, dass die vorhin markierte Mitte nicht verrutscht. 

Die Rückseite der Tasche sieht dann mit den beiden offenkantigen Nähten geheftet so aus:


Die fertige Naht an der Unterseite wird dann aufgefaltet und die Ecken werden abgesteckt und ebenfalls offenkantig abgesteppt:


Anschließend kann die überstehende Ecke ca. 1 cm neben der Naht abgeschnitten werden

Nun wird der Streifen Klettverschluss direkt an die obere Kante der Tasche genäht. 


Jetzt fehlt noch die Klappe. Dazu werden zunächst die beiden oberen Teile der Schnappverschlüsse wieder an die Streifen aus Filz genäht und auf eine Gesamtlänge von ca. 23 cm gekürzt.


Die Taschenklappe (21 cm x 30 cm) wird auf die Rückseite der Tasche geheftet. Sie wird dann direkt neben die Naht der Klettverschlüsse genäht.
Dabei werden die beiden Laschen mit den Verschlüssen mitgefasst.


 So sieht es von der anderen Seite aus:



Für den Umhängegurt werden jetzt 2 kleine Stücken Filz (jeweils 3 cm x 9 cm) in der Mitte quer gefaltet und auf der Rückseite aufgesteppt.



In die fertige Lasche kommt dann ein Schlüsselring.



Weitere Streifen (3 cm x 30 cm) werden zu einem Gurt in Wunschlänge verbunden. Die beiden Enden werden umgeschlagen und ebenfalls durch die Schlüsselringe gezogen.


Der Klettschluss kann geschlossen werden.
Der Schnappverschluss kann auf der Vorderseite über Kreuz geschlossen werden.
Die Tasche ist fertig.