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Donnerstag, 27. September 2012

on the market

 
Morgens halb zehn in Bremen: ein großer Berg Bohnen wird vor den Dom gekippt, kleine Flagge drauf und fertig ist der weltberühmte Bremer Bohnen-Markt.
 
Glaubt Ihr nicht ?!
 
.....
 
Na gut.
 
Auch hier in Bremen bietet der Wochenmarkt leckere frische Sachen, Obst der Saison und Gemüse aus der Region.  Übrigens gibt es heute alles besonders knackig "on the market" am Stand von Frau Pimpinella bei ihrer Fotoaktion "Beauty is where you find it." 
 
 
 
 



 
 
 

Mittwoch, 26. September 2012

Stoffmarkt 5.10.2012 in Bremen-Vegesack - wer kommt mit?



Es ist Stoffmarkt-Zeit, meine Lieben! Auf vielen Blogs sieht man die Ausbeuten erfolgreicher Stoffjäger. Und auch meine Einkaufsliste ist schon fertig. Im Kopf zumindest. Es ist ja nicht so, dass ich dringend Stoff bräuchte - aber einiges an Zubehör ist tatsächlich zur Neige gegangen.

Und darum freue ich mich schon auf Freitag, den 05.10.2012. Da geht es nach dem Frühstück ab nach Bremen-Vegesack zum Stoffmarkt.
Und ich dachte mir, dass man das Angenehme mit dem Angenehmen verbinden könnte und dass sich vielleicht eine kleine Runde stoffbegeisterter Leute auf eine Tasse Kaffee zum gemütlichen Plausch treffen könnte.

Wie wär`s? Wer geht hin? Wer hat Zeit und Lust ein bisschen zu quatschen? Schreibt mir mal - ich freue mich!




Und die Muster oben?
Ich mag Krawattenmuster sehr gerne und hätte gerne Jersey mit Krawattenmuster.  Für ein Kleid.
Vielleicht finde ich ja was auf dem Markt?
2  Blusen habe ich gerade in Krawattenmuster gekauft und einen riesigen Rock aus einer wunderbar weichen Wolle/Baumwoll-Mischung. Der wartet nun darauf, von mir zu einem Loop verarbeitet zu werden.





Dienstag, 25. September 2012

Rosige Zeiten




Ich war mit Glas und Porzellan immer ein bisschen eigen. Zusammengewürfelte Sachen kamen mir nicht ins Haus. Ich fand es immer schön, komplette Serien und Sets zu haben.

Der aufmerksame Leser bemerkt, dass ich in der Vergangenheitsform schreibe.

Ich weiß nicht genau wo es angefangen hat.  Frau Heubergs Sammlungen haben mich beeindruckt, Katjas schöne Einzelstücke sowieso, Frau Zickimicki bringt auch immer grandiose Fundstücke mit und es gibt noch so viele andere von Euch, die immer wieder Fotos von ganz besonderen Teilen zeigen.  So wurde ich langsam weich und bemerkte, wie ich im Recyclinghof meines Vertrauens immer häufiger begehrliche Blicke in Richtung Porzellan warf.

Und dann kam dieser Tag an dem ich bei einer Haushaltsauflösung vor unglaublichen Mengen an Porzellan stand und mir  einfach so Teile aussuchen durfte. Ich weiß nicht mehr wie es geschafft habe, aber ich habe mich tatsächlich für ein Thema entschieden: Rosen.



Und so zeige ich Euch heute einen Teil meiner neuen Sammlung von Geschirr mit Rosenmotiven. Und damit das alles noch ein bisschen zusätzliche Farbe bekommt, garniere ich es mit Rosenfotos aus meinem Garten. Es sind aktuelle Fotos von einigen Rosen die jetzt noch blühen. 

Und die Moral von der Geschicht?
Glaub` der Mär von löblicher Beschränkung nicht!
Denn von den Dingen die wir lieben
können wir wahrlich nie genug kriegen.
Die Schönheit ist so vielfältig
und kommt jetzt bunt auf meinen Tisch.


Und weil ich jetzt über 60 verschiedene Rosensorten in meinem Garten und ähnliche Mengen Rosengeschirr im Haus habe erkläre ich die Rose heute zu meinem ganz persönlichen Alltagsheld.
Noch mehr Alltagshelden gibt es drüben bei Stephi.

Und natürlich gibt es heute auch bei Nina den Upcycling-Dienstag mit vielen spannenden Beiträgen. Aber ich setze eine Runde aus (muss Geschirr abwaschen...).












Sonntag, 23. September 2012

Herbst - Färben mit Rainfarn und Stempeln mit Blättern





Mittlerweile kann man es einfach nicht mehr wegdiskutieren: es ist Herbst. Und das macht Lust auf in bisschen neue Deko.

Vor Kurzem hatte unsere liebe Raumfee ein Posting über Rainfarn.  Nach dem Lesen blieb in meinem Gehirn hängen: damit kann man färben. Ich habe recherchiert, habe nach Anleitungen geforscht und gelesen, dass man nicht unbedingt zusätzliche Chemikalien braucht, um loszulegen.  Interessant war auch, dass nicht nur die Blüten zum Färben genommen werden können.  Die ganze Pflanze kann in den Topf! Es muss auch nicht besonders frisch sein. Im Gegenteil: man kann den Rainfarn trocknen und dann Färbesud daraus kochen.

Das sind doch optimale Voraussetzungen für ein kleines Färbeexperiment! Also habe ich auf dem Heimweg zwischen Büro und Kindergarten eine große Tüte Rainfarn geschnitten.
In den größten Topf, den ich auftreiben konnte, habe ich alles klein geschnippelt und 3 Stunden gekocht. Unglaublich,was da für ätherische Öle freigesetzt wurden. Unser ganzes Haus roch intensiv nach Kräutertee und sogar mein Kaffee schmeckte nach Tee.

Dann durfte der Sud über Nacht abkühlen und weiter durchziehen. Am nächsten Morgen habe ich das Kraut entfernt und ein halben  Bettbezug in den Färbesud gelegt. Es kam noch etwas Wasser dazu, damit alles bedeckt ist und weil noch Platz im Topf war, habe ich den Stoff mit einigen Pflanzen abgedeckt. Nun wieder 3 Stunden kochen und intensive Düfte im Haus. So langsam hatte ich Sehnsucht nach einer Tasse Kaffee ohne dieses Extra-Aroma.




Ich habe den Stoff dann mehrfach gespült und dem letzten Spülwasser etwas Essig hinzugesetzt. Das macht man doch sonst auch, wenn die Farbe halten soll, oder?  Das Gelb ist anders als gedacht aber sehr schön herbstlich und natürlich. Es ist auch nicht ganz so gleichmäßig wie beim Färben in der Waschmaschine.  Aber dafür, dass es ein Experiment war, bin ich sehr zufrieden.

Weil es draußen sonnig war habe ich mich dann mit meinem gelben Stoff und Acrylfarbe auf die Terrasse gestellt und habe ihn mit Herbstblättern bestempelt: Blätter der Zaubernuss, Ahorn, Gleditsia und Eselsdistel.




Die Farbe sollte nicht zu dick aufgetragen sondern mit ein paar Tropfen Wasser verdünnt werden. Die Farben verlaufen dann besser auf dem Blatt. Am besten macht man vorher ein paar Probedrucke.
Zum Fixieren die Farbe mit dem Bügeleisen auf höchster Stufe ein paar Sekunden bügeln.

Nachtrag: Es kamen Fragen zu der Acrylfarbe und ob man sie tatsächlich für Stoff nehmen kann.  Ich sehe bei Lillith Rose immer wieder, wie sie Acrylfarbe für ihre wundervollen Kreationen verwendet.
Zum Beispiel hier. Schaut ihren Blog an und Ihr werdet aus dem Staunen nicht mehr herauskommen, was man mit Acrylfarbe alles machen kann.

Meine Stoffe habe ich zu 4 Tischsets vernäht. Kleiner Trick: Ich habe die Sets mit Volumenvlies gefüttert.  Zum Schluss wurden sie noch mal auf höchster Stufe gebügelt. Das Volumenvlies  verändert dabei seine Konsistenz. Es wird schön fest und griffig und hat nicht mehr ganz so viel Volumen. Also perfekt für ein Tischset.

(Ja, diese Entdeckung habe ich zufällig gemacht.  Am Ende der Arbeit nur noch mal schnell bügeln und - ZISCH! - Volumenvlies platt.  Erst habe ich geflucht - doch dann war ich sehr froh mit diesem Ergebnis.)


Dienstag, 18. September 2012

Upcycling - Dienstag #29




Genau vor 2 Wochen zeigte Nike hier beim Upcycling-Dienstag ein Bilderbuch, dass sie mit gesammelten Papierschätzen gestaltet hatte. Grundlage dafür war ein nicht benötigtes Telefonbuch. Ich war begeistert von dieser Idee und habe mir daraufhin so ein Telefonbuch mal genauer angeschaut. Es ist wirklich erstaunlich, wie bombenfest der Buchrücken verklebt ist und wie leicht sich die einzelnen Seiten trotzdem blättern und öffnen lassen.

Tolle Entdeckung, liebe Nike!

Natürlich dachte ich zuerst daran, für die kleinen Menschen in meiner Familie ein kunterbuntes Bilder- und Entdeckungsbuch zu gestalten.

Aber dann hatte ich die Idee, dass ich auch mal ein Bilderbuch für MICH machen könnte.
Habt Ihr auch so viele Magazine, Prospekte, Kataloge? Sie liegen da, weil auf Seite x ein tolles Bild ist oder weil in dem anderen Heft die Anleitung für irgendein schönes Projekt ist. Manchmal sind es auch nur Bilder die bestimmte Stimmungen ausdrücken, tolle Farben haben oder kleine erstaunliche Artikel, oder nette Stillleben. Ihr wisst was ich meine.
So einen Stapel habe ich mir vorgenommen und dann ging es los. Ich habe geblättert und immer wenn mich etwas besonders ansprach, habe ich es herausgerissen.
Nicht lang nachdenken und überlegen "Brauche ich das?"
"Ist das wirklich wichtig?"
Nein. Ganz intuitiv auswählen. Blättern, reißen, blättern, reißen. Und keine Zeitschrift zweimal durchblättern. Einfach weg mit dem Rest.
Dann hatte ich einen Stapel pure Inspiration vor mir liegen. Und die kam genau so in mein Buch: Greifen, kleben, greifen, kleben. Nicht lange nachdenken über Gestaltung und Ausschmückung. Den Begriff Scrap-Booking einfach mal wörtlich nehmen. Nicht sortieren nach Alphabet oder Themen. Kreatives Chaos. Ich wollte es nicht "süß und hübsch" sondern prall und bunt.

Und das Ergebnis?  Endlich mal ein Bildband, der mir hundertprozentig gefällt.
Ich habe jetzt wieder Platz in meinem Schrank und noch viel mehr Platz in meinem Buch.

Zum Abschluss noch ein paar praktische Anmerkungen:

Den Einband habe ich mit den Klebefolien von Marja beklebt. Für die Aufschrift habe ich in "Showcard  Gothik"  (Standardschrift bei Word) den Text ausgedruckt. ("Snap ITC" hat mir auch gut gefallen.)
Klebefolie unter den Ausdruck legen und mit einem Kugelschreiber auf festem Untergrund jeden Buchstaben nachzeichnen. Das drückt sich auf die Klebefolie durch und kann ausgeschnitten werden.
Das Buch wird durch die aufgeklebten Seiten natürlich immer dicker. Wenn man Sorge hat, dass es zu dick werden könnte, kann man immer mal wieder eine Seite ausreißen - als Ausgleich sozusagen.

Es spricht auch nichts dagegen, dass man die Fotos ganz ordentlich einklebt und nach allen Regeln der Kunst verziert. Vielleicht wäre das auch mal eine Idee für ein (Urlaubs-)Fotoalbum. Man könnte sich ein Telefonbuch aus dem Ausland gleich passend mitbringen. Oder mit aufgeklebten leeren Seiten und schönen Bildern dazu eine Art Notizbuch? Man muss den Einband auch nicht bekleben, sondern könnte ganz klassisch einen Umschlag nähen.

Diese Telefonbuch-Idee hat so viel Potenzial. Es würde mich freuen, wenn ich den Virus an Euch weiterreichen konnte und demnächst noch mehr Bücher zu sehen bekomme.

Jetzt bekomme ich erstmal die anderen Upcycling-Projekte der Woche zu sehen. Na klar, wie immer bei Nina.


Nachtrag: Es gibt jetzt Band 2. Wer schauen mag - bitte hier entlang!

Samstag, 15. September 2012

Mein Beitrag zum BRIGITTE Kreativ-Blog Award

 
 
Nach der Freude über meine Nominierung kam die Frage "Was mache ich denn jetzt?!"
Klar hatte ich eine Idee, als ich mich beworben habe. Aber diese Idee hatte sich in meinem Kopf mittlerweile zu einem Großprojekt entwickelt und schien mir ungeeignet.

 Da lagen aber noch die schönen Klebefolien…
… und während der Fußball-EM hatte ich für Bastelzwecke schon mal ein paar leere Chipsdosen zur Seite gelegt. Und so begann ich ein bisschen zu probieren und zu tüfteln, zu schnippeln und zu kleben, zu fluchen und zu schimpfen, wenn nicht alles klappte.

Ein ganz großes Dankeschön geht darum an dieser Stelle an meinen Mann. Du bist mein Held!
Tapfer ertrug er das sich ausbreitende Bastelchaos, begnügte sich mit eilig zusammengerührten Mahlzeiten und verbrachte das Wochenende überwiegend mit Kind auf dem Spielplatz. Nur so konnte ich pünktlich fertig werden.

Jetzt bin ich einfach nur noch glücklich, dass auf der Seite der BRIGITTE alles so aussieht, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Fotos, die Anleitungen und Beschreibungen. WHITE. RED. BLACK.

Ich hoffe, dass Euch meine Ideen gefallen und würde mich so sehr über Eure Stimme freuen.
Meine lieben Leser, alle stillen und alle offiziellen, ob mit Blog oder ohne: Bitte macht mit und schenkt mir Eure Stimme!

Zum Abschluss muss ich Euch unbedingt noch die Geschichte der Klebefolien erzählen:
Die liebe Marja fand die traurigen Folienreste in einem Papierkorb in Rostock. Es tat ihr leid um das Material und so nahm sie alle mit. Die Zugfahrt mit Kind, Gepäck und Klebefolien war nicht gerade leicht aber sie kamen alle wohlbehalten bei Marja zu Hause in Leipzig an. Sie schrieb dann auf ihrem Blog darüber und bot sie zum Tausch an. Ein Teil der Folien wanderte auf diesem Weg nach München, andere nach Karlsruhe und einige zu mir nach Bremen. Hier durften sie Karriere machen und präsentieren sich nun beim Brigitte-Award einem großen Publikum.

Upcycling liegt mir am Herzen. Altes muss nicht immer gleich entsorgt werden. Man kann es neu verwenden oder weitergeben. Und manchmal schreibt man damit sogar eine Geschichte.

Danke für`s Lesen!

.......

Und hier kommt in voller Länge der Beitrag wie er auch bei der BRIGITTE veröffentlicht wurde.

WHITE
Die Idee zu dieser Lampe hatte ich schon vor längerer Zeit. Mir war aufgefallen, dass Haushaltsrollen teilweise sehr schöne Prägemuster haben. Außerdem passt das Tuch einer Haushaltsrolle genau um eine Chipsdose. Eine bessere Vorlage, um die Dose zu perforieren konnte es kaum geben. Für die Beleuchtung habe ich die Kabel einer ausrangierten Lampe verwendet. Es genügt eine Glühbirne mit minimaler Leistung. Unsere Lampe soll ja nicht zu heiß werden.
Alternativ könnte man auch eine LED-Lichterkette mit Batterie in die Dose legen. Ich konnte leider so kurzfristig keine beschaffen. Aber mir wurde versichert, dass diese Lichterketten spätestens mit der Weihnachtsdekoration in die Läden kommen.


Für die Lampe wurden auch Teile von Teelichthülsen und Verschlüsse von Tetra-Packs verwendet. Das sind Materialien, die man immer im Haus hat und die wirklich vielseitig für alle möglichen Bastelprojekte Verwendung finden können.


RED
Aus der Chipsdose ist hier eine Minikommode geworden. Mir haben schon immer runde Kommoden gefallen. Das geht auch in klein, dachte ich mir.
Das Ergebnis ist auch wegen der Farbe ein rictiger Eyecatcher.
 

Für die Kommode habe ich Zierelemente aus Teelichhüllen gemacht. Teelichthüllen sind sehr weich, so dass man das Material gut bearbeiten kann: mit einer Schere schneiden, mit einem Locher lochen, mit einer Nadel durchstechen. Ein echtes Multitalent!


BLACK
Die Dose in schwarz soll nur durch ihre Farbe und ihre Form wirken. Sie ist daher sehr schlicht - aber trotzdem funktionell. Es passen viele Stifte hinein, durch die magnetische Seite sind Büroklammern schnell zur Hand und durch die transparente Seite fällt genügend Licht in die Dose, um alles schnell zu finden.
Und wenn der Deckel zu ist, sieht alles super aufgeräumt aus.
 
 
Der Deckel der Dose besteht aus zwei Teilen. Der untere Teil passt genau in die Deckelöffnung. Der obere, gößere Teil sorgt dafür, dass der untere Teil an seinem Platz bleibt und deckt auch kleinste Schlitze zuverlässig ab. Durch die beiden Schichten ist der Deckel schön stabil und so groß, dass man ihn gut greifen kann.
 

White.
Bevor es los geht - alles auf einen Blick.


Besonders wichtig ist gleich am Anfang der Arbeit ein genaues Vermessen der Dose und exaktes Zuschneiden der Folie. Ich habe mich daran gewöhnt, einen Rollschneider für solche Arbeiten zu verwenden. Er schneidet sehr exakt.
Das Aufkleben der Folie geht übrigens viel einfacher, wenn man die Dose vorher leicht anfeuchtet. Die Folie bleibt glatt und klebt genau so gut.
Anschließend einen Bogen Haushaltsrolle Eurer Wahl mit Klebestreifen befestigen. Jeder Supermakt hat eine andere Sorte Haushaltrolle mit anderer Prägung. Es lohnt sich zu schauen, wo man sein Lieblingsmuster findet.
In jedes zweite Loch wird nun mit einer richtig großen Stopfnadel ein Loch gestochen: Nadel einstechen, ein bischen drehen damit das Loch eine schöne Form bekommt, fertig. Damit die Finger heil bleiben, habe ich die Nadel mit einem kleinen Lederrest umwickelt. Das geht sehr viel einfacher.
Man muss nicht das gesamte Muster übertragen. Auch einzelne Elemente locker angeordnet können sehr interessant aussehen.


Die Nadel noch nicht weg legen! Wir brauchen sie noch, um in den Metallboden der Dose ein Loch zu stanzen. Dazu die Größe der Öffnung vorzeichnen und ganz dicht Loch an Loch einstechen. Das geht zwar etwas schwerer als durch Pappe - aber es ist gut machbar.
Wenn die Fassung eingeschraubt ist, kann man das Kabel mit Klebeband fixieren. Damit die Lampe nicht wackelt, werden halbierte Tetra-Pack-Verschlüsse aufgeklebt. Der Kleber sollte gut durchtrocknen. Dazu am besten die Dose beschweren.
 

Jetzt fehlt nur noch etwas Dekoration. Dazu aus leeren Teelichthüllen die Seitensteifen grob ausschneiden und dann noch mal etwas feiner nachschneiden. Die Wachsreste entferen, indem man kochendes Wasser darüber gießt; Vorgang evtl. wiederholen. Anschließend die Metallstreifen mit einem Tuch gut abtrocknen und mit der Fingerkuppe glatt streichen. Jetzt kann doppelseitiges Klebeband aufgeklebt werden. Die Seite, die noch etwas unregelmäßig ist, wird mit einer Zackenschere in Form gebracht.
Wenn die Streifen an der oberen und unteren Kante augeklebt sind, ist die Lampe fertig.

 
Red.
Bevor es los geht - alles auf einen Blick.
 

Eine Mini-Kommode soll entstehen und darum werden zunächst die Ausschnitte für die Schubladen markiert und die Schubladen-Fronten ausgeschnitten. Die Klebefolie wird auf die Dose mit den Löchern geklebt. Die Stellen über den Öffnungen in der Dose werden dann kreuzweise eingeschnitten, der überstehende Rand auf ca. 1,5 cm eingekürzt und nach innen geklebt. Dabei die Folie schön straff ziehen.


Die Schubladenfronten werden verstärkt mit gleich großen Teilen, die aus der zweiten Dose geschnitten werden. Die drei Teile untereinander verkleben und anschließend mit Klebefolie bekleben. 


Die eigentlichen Schubladen werden aus schwarzem Tonkarton zugeschnitten. Bitte vorher genau messen und sicherheitshalber erst ein Probestück kleben.
An die Schubladen kommt noch ein Streifen aus Tonkarton, der halbrund zusammen geklebt wird. Daran passt die Schubladenfront, die nun ebenfalls festgeklebt wird.

 
Auch hier kommt zum Abschluss noch etwas Verzierung. Die runde Unterseite von Teelichthüllen werden sauber ausgeschnitten, von Wachsresten befreit und dann über einer kleinen Reibe gestanzt. Die kleinen Taler lassen sich mit doppelseitigem Klebeband gut aufkleben.
 
 
Black.
Bevor es los geht - alles auf einen Blick.
 

In schwarz soll eine Deckeldose entstehen. Dazu zunächst die Umrisse der Deckel-Öffnung auf der Dose markieren. Diese dann vorsichtig ausschneiden. In meinem Beispiel ist der Deckel sehr groß, da hier Stifte hinein passen sollen. Für den ausgeschnittenen Deckel aus der zweiten Chipsdosen eine Verstärkung schneiden. Diese sollte an jeder Seite ca. 2 länger und breiter sein. Deckel mit Klebefolie. Überstehende Folie sorgfältig am Rand des Deckels entlang abscheiden. Man kann auch für Deckel und Dose verschiedene Farben nehmen. so wird der Kontrast besser sichtbar.
Die Dose dann komplett mit Folie bekleben. Über der Öffnung in der Dose die Folie kreuzweise einschneiden, Ränder zurück schneiden und in das Innere der Dose kleben.
Für eine magnetische Außenwand einfach kleine Magnete von innen gegen die Metallseite legen. Sie haften dort von allein und müssen nicht geklebt werden. Von außen bleiben Büroklammern und Nadeln haften.
Damit die Dose nicht wegrollt bekommt sie Füße aus Tetra-Pack-Verschlüssen. Diese kann man mit einem Edding silbern anmalen und dann ankleben. Den Kleber gut austrocknen lassen!

 
 
 

Donnerstag, 13. September 2012

seek for rust

 
 
 
 
 
 
Also nach Rost suchen musste man bei diesen Schalen wirklich nicht. Ein trauriger Haufen dieser rostigen Dinger steht wie ein Monument vor dem örtlichen Baumarkt.  Das Preisschild dazu ist in einem ähnlich beklagenswerten Zustand und lässt eigentlich nur zwei Schlussfolgerungen zu:
 
1. Die Dinger sind nicht gerade der große Verkaufsschlager.
2. Bei den Preisen muss es sich um irgendein Edelmetall handeln.
 
Vielleicht ist auch alles ganz anders und es handelt sich bei den "Feuerschalen" in Wahrheit um ausrangierte Müslischalen des Riesenmädchens, dass wir im Supermarkt gleich nebenan trafen. Die Größe könnte passen...
 
 

Heute sind bei Frau Pimpinella alle ausgezogen um Rost zu suchen. Ich bin sicher, dass einige dabei wahre Schätze gefunden haben. "Seek for Rust" ist das Thema der Woche bei Nic`s Fotoaktion "Beauty is where you find it".

Viel Spaß beim Mitsuchen!

Samstag, 8. September 2012

Abschied vom Sommer





Man hatte sich schon so an die wunderschönen Wolkengebirge gewöhnt, die im August regelmäßig den Himmel bevölkerten. Aber kaum hat der September angefangen, beginnen die Veränderungen.



Draußen ist kühler und schon ein wenig herbstlich geworden . Am Morgen kann man beobachten, wie der Mond versucht, Minute für Minute vom Tag für sich zu beanspruchen.


 

Jetzt beginnt bald die Zeit der Kerzen, die Zeit der gemütlichen Decken auf Sofas mit frisch aufgebrühtem Tee. Ich freue mich darauf. Aber bin auch wehmütig, weil mir der Sommer in diesem Jahr so kurz vorkam.
 
Sieht bei Euch der Himmel auch nach Veränderung aus?  Ich werde mal bei Katja schauen, die  alle Himmelsbilder der Woche sammelt: In Heaven.

 



Freitag, 7. September 2012

Heute gibt es "aufgewärmte" Blüten







 
Bei mir gibt es dieses Wochenende viel zu tun, weil am Montag um 9.00 Uhr schon Abgabetermin für die Brigitte ist.   Darum zeige ich ich Euch hier meinen Beitrag für die Sommeraktion "Blog2Blog" von Teacup-in-the-Garden. Ich durfte für diese Aktion etwas schreiben. Und weil mein Blog auch eine Art Archiv für mich ist, kommt die Bastelei mit Blumen nun hier noch mal vollständig:

Im Frühjahr hatte ich Euch schon daran erinnert, Blüten zu pressen. Ich selber hatte mir natürlich auch eine Menge Hornveilchen in ein Buch gelegt. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, sie heraus zu nehmen und etwas Schönes daraus zu machen.
 
Basis für meine Bastelei waren zwei alte Bilderrahmen aus dem Recyclinghof.
Im ersten Rahmen war eine kleine Eule von Albrecht Dürer. Der Druck war etwas fleckig, aber er hatte Charme und die kleine Eule hat mir auf Anhieb gefallen. Sie bekam ein neues Gefieder aus Blütenblättern. Zuerst habe ich einzelne weiße Blütenblätter für die Brust aufgeklebt, von unten nach oben, Reihe für Reihe. Als nächstes kam der Rücken dran. Im unteren Bereich klebte ich mittelblaue Blütenblätter und am Kopf ganz dunkelblaue Blätter. Der Schnabel wurde aus einem orangefarbenene Blütenblatt herausgeschnitten.
Zum Kleben habe ich Decoupage und einen Pinsel benutzt. Der alte Rahmen wurde weiß gestrichen.
Nun hängt die kleine Eule in meiner Küche.



 
Im zweiten Rahmen wollte ich aus meinen restlichen Blütenblättern etwas Moderneres machen . Mit Hilfe einer Tasse habe ich einen Kreis auf weißen Bastelkarton gezeichnet. Diesen Kreis habe ich von außen nach innen mit Blütenblättern beklebt. Erst die orangenen von dunkel bis hellorange, übergehend in weiße Blütenblätter, diese nach hellblau, mittelblau, dunkelblau.
Auch hierfür habe ich den Rahmen weiß gestrichen. Auch dieses Bild hängt jetzt in meiner Küche.

 
Noch gibt es genug Blüten, die man pressen kann. Vielleicht habt Ihr Lust bekommen, mit gepressten Blüten etwas zu gestalten?
Dann ab nach draußen!