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Montag, 30. April 2012

Stoffmanipulation im April



Jeden letzten Sonntag im Monat sammelt Suschna "Stoffmanipulationen" - benannt nach dem Buch von Colette Wolf  "The Art of Manipulation fabric".

In diesem Monat zeige ich ein work in progress. Mir fiel lange nichts ein, was ich im Rahmen dieser Aktion gestalten könnte. Es entsteht ja jeden Monat ein Werk, das auch einen Nutzen haben sollte.
Jetzt weiß ich es endlich: wir haben im Schlafzimmer eine sehr schöne Tagesdecke in feurigem Orange von Bassetti. Dazu fehlte mir bei den Kissen immer eine Kontrast. Ich habe nun vor, jeden Monat ein Kissen zu dieser Decke zu nähen und zwar in verschiedenen Grautönen und mit gestickten Akzenten in gelb-orange-rot als Verbindung zur Farbe der Decke.



Das erste graue Kissen hat Applikationen aus einem gefilzten Wollpullover  mit kleinen selbstgemachten Pailletten (mit einem Locher ausgestanzt aus Teelichthülsen). Die Kreise aus Wollfilz habe ich vor dem Aufnähen gefaltet und mit der Nähmaschine abgesteppt. Dadurch entsteht ein sehr schöner dreidimensionaler Effekt.


Nachtrag: Das Kissen ist fertig. Hier zusammen mit der Tagesdecke. Ein paar Fotos vom Entstehungsprozess habe ich noch hier.


Samstag, 28. April 2012

In heaven ...



Am Dienstag war ein großer Tag! Das erste Fußballtraining für unseren Kleinen.  Wir waren schon zeitig am Platz und er konnte sich alles in Ruhe anschauen. Da stand er dann und über ihm dieses imposante Wolkengebilde.   Er sah so klein und verloren aus - aber schon ein halbe Stunde später jubelte er über sein erstes Tor! Mein kleiner Großer!

Unsere liebe Raumfee zeigt jeden Samstag beeindruckende Wolkenbilder und freut sich über viele Mitmacher, die auch gerne in den Himmel schauen.

Donnerstag, 26. April 2012

LOVE IS ALL AROUND



Mit den Themen bei Frau Pimpinella ist es fast magisch. Eigentlich hatte ich noch keine Idee, wie ich dieses Thema umsetzen könnte. Und dann stehe ich im Garten um allerhand Sandspielzeug aufzuräumen, als mein Blick plötzlich auf diese beiden Süßen fällt.

Kann man sich etwas Unschuldigeres vorstellen als Käferliebe? Diese vorsichtige Annäherung und die zarte Umarmung...

Love is all around? Oh ja!!

Dienstag, 24. April 2012

Upcycling-Dienstag #17




Es ist wieder Dienstag! Wie jede Woche sammelt Nina in ihrem Werkeltagebuch viele Ideen rund ums Upcycling. Und ich freue mich, dass ich dabei sein kann.

Vor ein paar Wochen brachte mich Petra mit ihren zauberhaften Basteleien darauf, dass leere Teelichthülsen auch gut zum Upcycling geeignet sind. Also gab es hier im Haus eine klare Ansage: Sammeln! Nun hatte ich ca. 40 Stück zusammen und überlegte, was man daraus machen kann.



Letztendlich habe ich sie einfach in lange dünne "Fäden" zerschnitten. Immer schön im Kreis und ca. 1,5 mm breit. Dafür habe aber nur die Seitenteile genommen. Der Boden hat  eine andere "Konsistenz" und ist nicht so gut geeignet. Aus einer Hülse bekommt man ca. 60 cm Faden. Gar nicht schlecht, was?! Diese Fäden sind erstaunlich stabil, sie reißen nicht einfach durch, sind aber dennoch sehr biegsam.




Damit habe ich dann gehäkelt.  Ich bin kein großer Häkelmeister - aber ein paar feste Maschen bekomme ich hin. Immer wenn ein Faden zu Ende war, habe ich den nächsten Faden mit dem Ende verzwirbelt (so wie man Drahtenden miteinander verzwirbeln würde). Zur Auflockerung des Bildes wurden ein paar kleine rote Filzplättchen aufgezogen. Und keine Angst, es gibt keine scharfen Kanten an denen man sich schneiden könnte. Nur die Enden pieksen ein bisschen.

Eigentlich sollte dies ein Armreif werden. Aber mein Material war sehr schnell alle. Darum ist es nun ein Gläserüberzug geworden.  Das Glas kann als Vase oder Teelichthalter oder Stifthalter oder natürlich als Trinkgefäß genutzt werden. Da das Häkelteil leicht dehnbar ist, kann man es abziehen und das Glas normal abspülen.

Ihr vielen Häklerinnen da draußen:  habt Ihr vielleicht bessere Ideen, was man aus Teelichthülsen häkeln könnte?  Ich würde mich über Ideen freuen, denn ich sammele natürlich weiter.

Übrigens habe ich aus den Böden der Teelichthülsen mit einem Locher viele kleine Pailetten gestanzt.  Die werde ich am nächsten Sonntag für meinen Beitrag zu Suschnas Aktion "Manipulating Fabric / Stoffmanipulation" verarbeiten. Eine sehr schöne Aktion für alle, die gern ein bisschen herumexperimentieren und mal etwas Neues ausprobieren wollen. Wie wär`s? Macht noch jemand mit?

Freitag, 20. April 2012

Nichts los hier?!

Wenn es auf einem Blog ruhig ist, ist das meist ein Zeichen dafür, dass das echte Leben einen total in Beschlag nimmt. Das ist bei mir nicht anders. Aber es waren viele schöne Dinge dabei!

Die Woche über habe ich hier auf meinem Blog ein bisschen Frühjahrsputz gemacht, keine großen Veränderungen nur ein paar kleine Korrekturen.
Gestern habe ich gehäkelt. Womit ich gehäkelt habe und was es wird, seht Ihr (hoffentlich) am Upcycling-Dienstag.



Bereits am Mittwoch durfte ich eine Bloggerin "in echt" kennenlernen und zwar Alexandra. Es war zwar nur ein kurzes Treffen, aber es ist schön, wenn man außer Blogs und Fotos auch mal ein paar Worte wechseln kann. 

Heute habe ich mir einen kleinen Ausflug zum Recyclinghof gegönnt. Keine große Ausbeute, aber ein Bonbonglas ist immer schön und der Bettbezug ergänzt meine Sammlung für ein grooooßes Sommerprojekt.



Dann habe ich in dieser Woche sehr viele Blumen geschenkt bekommen - obwohl gar kein Geburtstag oder ähnliches war. Danke, mein Schatz!




Blumen hat mir auch mein türkischer Gemüsehändler geschenkt. Er verteilt immer Blumen an die Kundschaft, überwiegend in etwas sonderbaren Kombinationen. Diesmal gab es zwei Rosen und einen Stängel von diesen gelben Blumen. Ich fand diese Mischung so schrill, dass ich noch eine rosa Vase dazu genommen habe. Jetzt muss ich immer grinsen, wenn ich am Waschbecken stehe.


Dann habe ich doch tatsächlich einen Award bekommen! Der bekommt morgen noch einen extra Post! Aber vielen Dank schon mal dafür, liebe Anja!

Ich hoffe, dass Ihr auch alle eine schöne Woche hattet - und wenn nicht, dann freut Euch auf das Wochenende. Ich wünsche Euch viel Spaß bei allem, was Ihr so vorhabt.

Und falls Ihr nichts vorhabt, dann schaut Euch mal dieses Video an. Das ist wirklich der Hammer! Es geht um Upcycling von Holzpaletten und wurde von der Canadian Wood Pallet & Container Association in Auftrag gegeben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass danach jemand keine Lust hat, sofort loszufahren und sich ein paar Paletten zu besorgen.

Dienstag, 17. April 2012

Upcycling Dienstag #16





Der vierte Geburtstag hier im Hause ist jetzt schon mehr als 8 Wochen her. Aber noch immer lagen in den Ecken des Kinderzimmers Luftballons; ganz schlapp, häßlich und schon ein bisschen eingestaubt. In meiner Eigenschaft als Chef-Aufräumerin habe ich festgelegt "Die kommen jetzt weg!". Dabei habe ich mit heftigem Widerstand des Ex-Geburtstagskindes gerechnet. Aber nein! Mit lautem Jubel holte es seine Schere und stürzte sich auf die traurigen Gestalten.

Ich durfte dann die leeren Hüllen entsorgen. Wie ich sie so in der Hand hatte, fand ich sie eigentlich ganz interessant. Mein Upcycling-Sinn war erwacht! Es dauerte nicht lange und ich wusste, was ich machen wollte. Beim Aufräumen des Nähzimmers fand ich im Abfallskorb viele kleine Stoffreste und Reste vom Volumenvlies. Daraus müsste man doch irgendwie Bälle basteln können.

Ich experimentierte lange herum: ich klebte mit 3 verschiedenen Klebern, nähte, versuchte mit Fön oder Bügeleisen das Gummi zu schmelzen (es schmilzt übrigens nicht!), knotete - aber nichts war so wie ich es mir vorgestellt hatte. Schließlich waren alle meine Reste aufgebraucht.

Aber ich wollte noch nicht aufgeben und nahm mir die rosa Luftballons vor, die ich noch liegen hatte. Und endlich klappte es! Einfach das "Schwänzchen" abschneiden und die Ballons über einen faustgroßen Knüdel aus Stoff- oder Vliesresten, ausrangierter Kleidung oder was auch immer gerade zu Hand ist stülpen. Ihr könnt dazu ruhig gebrauchte Luftballons nehmen (meine waren nur durch das  Experimentieren schon aufgebraucht.)  Ich habe meist 4 Ballon-Lagen über die Bälle gezogen. Das gibt ihnen eine schöne glatte Oberfläche. Sie liegen gut in der Hand. Und das Beste: sie schwimmen sogar!

Und da heute wieder Upcycling-Dienstag ist, gibt es noch mehr Ideen, wie man aus Altem Neues machen kann, in Nina`s Werkeltagebuch zu sehen,







Sonntag, 15. April 2012

Zu verschenken ....

Ich habe mal wieder mein "riesiges" Nähzimmer aufgeräumt. Dabei habe ich einige Sachen aussortiert.  Ich möchte die Sachen verschenken, würde Euch aber bitten, die jeweiligen Portokosten zu übernehmen.Wenn sie jemand von Euch haben möchte, teilt mir das bitte im Kommentarfeld mit. Eure Adresse könnt ihr mir per Email über Augusthimmel@yahoo.de schicken.  Ich versuche den Post immer zu aktualisieren, wenn Sachen weg sind. Schaut aber vorher auch in den Kommentaren nach.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Wenn weg dann weg.




Burda Schnittmuster mit schönen Basic-Schnitten für Jungs und Mädchen.
Der Schnitt für Mädchen ist noch original verschlossen (Größe 92 - 116).
Von dem Jungsschnitt habe ich mal eine Jacke kopiert. Dabei ging die original Plastik-Hülle verloren. Der Schnitt ist ansonsten aber wie neu und natürlich vollständig (auch Größe 92 bis 116). Der Jungs-Schnitt ist weg.
Das Schnittmuster für das Kostüm habe ich mal bei Ebay ersteigert. Aber mittlerweile haben wir ein anderes Drachenkostüm und ich werde ihn nicht mehr brauchen.  (Größe 86 bis 116)



Ottobre 4 /2011
Ich habe diese Ausgabe doppelt. Diese völlig unbenutzte Ausgabe gebe ich ab. Nun ist sie weg!

Zwei Bücher zum Nähen für Puppen  Beide Bücher sind vergeben.
Beides sind Flohmarktfundstücke.
Das erste Buch "Kuschelpuppen und Filztiere" ist wirklich sehr vielseitig. Es sind ca. 40 Modelle in unterschiedlichsten Stilen und Schwierigkeitgraden enthalten. Die Anleitungen setzen ein wenig Nähkenntnisse voraus. Die Schnittmuster sind jeweils auf den einzelnen Seiten abgedruckt. Es ist bestimmt ein tolles Buch für jemanden, der so kleine Näharbeiten mag.





Das zweite Buch "Schmusepuppen aus Stoff selber machen" ist sehr gründlich und zeigt ganz genau wie man die Puppen macht. Es sind auch Schmittmusterbögen für Kleidung enthalten. Sehr süß - aber für meinen Jungen werde ich das nicht brauchen. Das Buch ist vergeben.





Hier kommen ein paar Webbänder und Bordüren.


Die Bordüren sind schon etwas älter. Ich denke, dass sie aus Baumwolle sind. Sie sind jeweils ca. 4,5 Meter lang. Vielleicht als Saumkante für einen weit schwingenden Kinderrock? Rosa und hellblau sind vorhanden. Die Bordüren sind vergeben.



Die Webbänder sind ältere Modelle von Farbenmix mit rosa Pferden. Das breitere Band (braun mit Muster) ist ca. 3,5 Meter lang. Das schmalere Band (oliv mit Muster) ist ca. 3 Meter lang. Die Webbänder sind vergeben.

Knöpfe - alle neu . Alle Knöpfe sind nun vergeben.
3 weiße Schafe
3 schwarze Schafe
2 Sets Bauernhoftiere mit Bauer und Bäuerin




Kordelstopper - neu - in hellblau, rot und orange (eigentlich mehr Kürbis)


Ein paar Aufnäher - neu -



Freitag, 13. April 2012

Lebensweisheiten





Man kann es gar nicht oft genug sagen: "Esst mehr Obst!" und vor allem "Nehmt mehr Masking Tape!".

Und wie praktisch, dass man diese beiden Grundregeln so nett miteinander verbinden kann.

(Genau genommen ist das auf dem Foto Kawaii Tape. Aber wir wollen hier mal nicht so pingelig sein. Um schlichte Zahnstocher zu verschönern ist beides gut geeignet.)




Mittwoch, 11. April 2012

"Good Fortune" Charm Quilt - das kannst du auch!


Dieser Post ist für alle, die gerne einen Quilt nähen möchten, aber sich nicht so recht trauen.

Ich nähe gerne Quilts. Ich bin eine Anfängerin, aber ich versuche mich weiter zu entwickeln und ich habe wirklich Spaß daran. Darum tut es mir immer leid, wenn ich lese, dass sich viele nicht trauen mit so einem Projekt zu beginnen. Warum glauben sie, dass es besonders schwierig, mühsam und zweitaufwändig ist?  Wenn Ihr eine Nähmaschine bedienen und damit einigermaßen geradeaus nähen könnt, seid Ihr qualifiziert genug um loszulegen! Für den Anfang braucht Ihr keine Super-Duper-Spezialausstattung. Die könnt ihr Euch später immer noch zulegen.

Na klar, es gibt wundervolle riesige Quilts mit traumhaften Mustern. Und es muss ein überwältigendes Gefühl sein, so ein Werk zu schaffen. Aber glaubt mir, man ist auch von sich selbst begeistert, wenn man seinen ersten selbstgemachten kleineren Quilt in den Händen hält.

Darum möchte ich Euch ein kleines, einfaches Projekt vorstellen: den Quilt, den ich gestern schon beim Upcycling-Dienstag gezeigt habe.  Er hat die Maße 1 m x 1,15 m. Ich habe mit einer Funkuhr festgehalten, wie er entstanden ist.  Dabei war nicht mein Anliegen, jeden Arbeitsschritt ganz genau zu zeigen, sondern vielmehr die Abläufe und welche Zeit man dafür einplanen kann.


Ich habe es mir mit der Stoffauswahl einfach gemacht und einen Charm Pack gekauft. Die gibt es bei verschiedenen Anbietern z.B. bei DaWanda für 10 bis 14 €. In einem Charm Pack befinden sich üblicherweise 42 Stoffquadrate einer Stoffkollektion jeweils 5'' x 5 '' groß (ca. 12,5 cm x 12,5 cm). Alle Stoffe dieser Kollektion passen natürlich zusammen und können gut in einem Quilt kombiniert werden. Falls Ihr also nicht über einen großen Bestand an verschiedenen Stoffen verfügt, ist dies eine gute Möglichkeit  an unterschiedliche Designs zu kommen. Ihr erspart Euch auch die Mühe des genauen Zuschneidens.

Zur Vorbereitung meiner Arbeit habe ich noch einen farblich passenden  Ergänzungsstoff und eine Auswahl von Stoffen für die Rückseite bereit gelegt. Außerdem habe ich mir genau überlegt, wie das Muster aussehen soll, habe die genauen Maße und Stückzahlen der Teile notiert. Als alles beisammen war, habe ich um 7:56 Uhr mit dem Zuschneiden der Zwischenteile und der Einfassung (Binding) angefangen.


Es waren 49 Rechtecke für die Zwischenteile mit den Maßen 7 cm x 12,5 cm, 8 Streifen mit den Maßen 7 cm x 105 cm und ca. 5 Meter Streifen von ca. 6 cm Breite für das Binding zuzuschneiden. Damit war ich um 8:16 Uhr fertig. 20 Minuten dauerte also das Zuschneiden.

Natürlich ist ein Rollschneider dafür sehr praktisch. Aber es geht auch mit der Schere.

Anschließend habe ich die Teile auf dem Fußboden ausgebreitet, habe noch mal überprüft, ob mir die Verteilung der farbigen Quadrate gefällt. Ich lasse die Teile beim Nähen des Oberteils (Top) auf dem Fußboden liegen, weil ich sie dann zum Nähen Stück für Stück aufnehmen kann. 6 Minuten habe ich für das Arrangieren des Stoffs auf dem Boden benötigt.

Es dauerte eine gute Stunde, bis ich die farbigen Quadrate mit den Zwischenteilen zu langen Streifen verbunden hatte. Ich benutze eine ganz normale Haushaltsnähmaschine. Es sind immer nur einfache gerade Nähte.

Eine Stunde später waren auch die Zwischenstreifen eingefügt. Auch dies sind immer nur einfache gerade Nähte. Wer Angst hat, dass etwas verrutscht, kann die Teile vor dem Nähen mit Stecknadeln heften. Damit war das Top fertig. Ich habe an diesem Abend ca. 2,5 Stunden an dem Quilt gearbeitet.


Der nächste Arbeitsschritt ein paar Tage später beginnt wieder damit, dass ich alle notwendigen Materialien bereit gelegt habe: Stoff für die Rückseite, Volumenvlies und das fertig genähte Top. Mit dem Klebeband habe ich den Rückseitenstoff direkt auf den Fußboden geklebt (linke Seite nach oben) und darauf das Vlies und das Top gelegt. Alle 3 Lagen wurden dann mit Heftstichen per Hand  zusammengeheftet.  Man heftet immer gleichmäßig von innen nach außen, damit sich die Stofflagen nicht verschieben. Ich verwende ein Nähgarn in einer Kontrastfarbe, damit ich es später besser entfernen kann. Man kann zum Heften auch Sicherheitsnadeln nehmen. Aber die hat man als Anfänger nicht in der notwendigen Menge vorrätig. Außerdem finde ich es für das Quilten mit der Nähmaschine einfacher, wenn man nicht immer auf die Sicherheitsnadeln achten muss.

Mit dem Heften bin ich nach einer knappen Stunde fertig.

Das Quilten mit der Maschine geht 2 Tage später weiter. Ich habe immer durch die Diagonale gequiltet. Wer sich nicht traut frei Hand zu quilten, kann die Linien auch mit einem Streifen Malerkrepp oder Tesa markieren. Es wird dann immer direkt an der Kante des Klebebands genäht. (Bitte nicht direkt auf dem Klebeband nähen. Das bekommt ihr nie raus!) Es gibt für die Nähmaschine spezielle Quiltfüße. Ich besitze noch  keinen und es klappt trotzdem gut.  Ich benutze auch ganz normales Nähgarn und kein spezielles Quiltgarn zum Quilten mit der Maschine.

Mit dem Quilten war ich nach ca. 1 Stunde fertig.

Eine halbe Stunde später hatte ich die zugeschnittenen Stücke für das Binding verbunden, gebügelt und mit der Maschine angenäht. Auch hier ist es empfehlenswert, die Naht vorher mit Stecknadeln zu heften, damit nichts verrutscht.
Auf zum Endspurt! Es hat tatsächlich 2 Stunden gedauert, bis ich das Binding auf der Rückseite des Quilts per Hand angenäht hatte.

Das könnte man auch mit der Maschine machen, aber ich finde das Ergebnis per Hand schöner.












Insgesamt habe ich - verteilt auf 3 Tage - ca. 7 Stunden an dem Quilt gearbeitet.  Vielleicht habe ich schon etwas Übung, aber ich denke nicht, dass ich überdurchschnittlich schnell genäht habe. 

Es würde mich freuen, wenn die eine oder andere jetzt etwas konkreter darüber nachdenkt, sich einen eigenen Quilt zu nähen. Falls Ihr noch Fragen habt - immer her damit!

Der Schnitt für diesen Quilt wird gerne in quadratischer Form für Babyquilts genommen. Für alle, die noch ein paar mehr Details sehen wollen habe ich hier einen schönen Link, der noch einmal alles genau beschreibt.

Meine ersten "Werke" habe ich hier, hier, hier und hier gepostet.