Der Wonnemonat Mai.
Ist es nicht unglaublich, wie grün alles geworden ist?
Eine Collage der einzelnen Monatsbilder, die ich im Rahmen von Tabeas schöner Aktion bereits gemacht habe, findet Ihr ganz am Ende dieses Beitrags. Vorher möchte ich Euch aber mitnehmen auf einen kleinen Streifzug durch mein kleines grünes Reich.
In unserem Garten dominieren viele Findlinge und geschwungene Formen. Wir wohnen in Bremen in der Nähe der Überseestadt. Hier gab es in den letzten Jahren eine große Baustelle nach der anderen, riesige Abraumhalden aus Erde, Schutt aus dem 2. Weltkrieg und Natursteinen. Und ich immer mittendrin! Neben den Steinen kamen dabei einige kuriose Fundstücke auf diesem Weg in unseren Garten.
Auf den Fotos könnt Ihr z.B. eine verborgene große Zange oder ein verrostetes Schloss entdecken. Manche Teile habe ich beim Fotografieren gar nicht wieder gefunden. Sie sind Teil des Gartens geworden und bilden mit den Pflanzen eine Einheit. Je nach Vegetationsstand sieht man sie - oder eben auch nicht. So kann man immer auf Entdeckungsreise gehen. Nur einen kleinen gekauften Tisch benutze ich für die Präsentation besonderer Stücke.
Mein Garten soll möglichst natürlich aussehen. Die Pflanzen dürfen sich ruhig selbst vermehren und ausbreiten. Ich greife mittlerweile fast nur regulierend ein. Das hat den Vorteil, dass immer alles in Bewegung ist. Und wenn dann mal ein Ball in die Rabatte fliegt oder ein Trupp Kinder quer durch`s Beet rennt, fällt das nicht wirklich auf. Es ist Teil der natürlichen Bewegung.
Der Garten soll mit uns leben.
Vor 9 Jahren habe ich hier den ersten Baum gepflanzt und die erste Schubkarre voller Steine angekarrt. Viel kam dazu. Und ich bin wirklich glücklich mit dem Ergebnis.
Hier nun die bisherige Jahresübersicht: