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Dienstag, 23. Februar 2016

Party jeden Tag!




Es gibt ja immer irgendwas zu Feiern:
Geburtstage, Hochzeiten, bestandene Prüfungen, alle möglichen Jubiläen, den Frühlingsansfang und sogar den Tag der Weinbergschnecke.  Die Liste ließe sich endlos fortsetzen! Nach dem Fest ist vor dem Fest, wie man so schön sagt. 

Und immer wieder ist man am Dekorieren und am Schmücken. Da macht es doch wirklich Sinn, sich ein paar Dekoteile zu basteln,  die entweder immer wieder verwendet werden können oder die man auch einfach gleich hängen lassen kann, weil sie so schön sind.




Girlanden gehören für mich auf jeden Fall zu dieser Art Dekoration. Sie sind zeitlos und man kann sie wirklich gut und schnell selber nähen. In jeder gewünschten Länge! In jeder Lieblingsfarbe! 

Und man kann sogar viele kleine Stoffreste dafür vernähen. Und ich meine hier mal wieder die ganz kleinen Schnipsel. Die Art von Schnipsel, die bei vielen Menschen im Mülleimer landen würden. Die Art von Schnipsel, die Stoffsüchtige hüten wie ihren Schatz.






Diese Wimpelkette ist für meine kleine Nichte entstanden. Es war eine richtige Freude, sie zu nähen. So viele bunte Dreiecke! Ich konnte gar nicht mehr aufhören! Am Ende hatte ich so viele, dass sogar noch ein passendes Kissen dazu entstanden ist.  




Genäht habe ich die Dreiecke nach der Anleitung von Amandajean /Crazymomquilts. (Nur die Größe für das Papier habe ich abgewandelt. Ich habe einen Bogen DIN A5 zu einem spitzen Dreieck gefaltet.)
Von den fertigen Dreiecken habe ich jeweils 2 Stück rechts auf rechts  an den beiden langen Seiten zusammengenäht. Die obere Kante bleibt offen, damit der Wimpel gewendet werden kann. 

Dann alle Wimpel bügeln, mit gleichmäßigem Abstand hübsch in ein langes Schrägband heften und absteppen.  

Meiner Schwester hatte ich neulich gezeigt, wie die Wimpelkette genäht wird. Und hier ist ihre Wimpelkette, die sie für den Kindergarten meiner Nichte genäht hat:




Vielleicht fällt Euch auch ein hübscher Platz für eine Wimpelkette ein?




(verlinkt mit dem Creadienstag und der Stoffreste-Linkparty bei Nadelfein)

Montag, 22. Februar 2016

Nachschub für die Ballkiste


Geschafft!!!
Seit Fasching hat bei uns ein Termin den nächsten gejagt, ein Ereignis das andere.  

Am Samstag dann der krönende Abschluss mit dem Kindergeburtstag. Ganz ehrlich, jetzt brauche ich erstmal wieder ein paar Tage Ruhe.

Aber vorher habe ich noch die Geburtstagsdeko abgenommen und wie immer gleich weiterverbastelt. Es ist mittlerweile schon eine richtige Tradition bei uns, dass alle ausgedienten Luftballons gleich in Bälle verwandelt werden. 

Schnipp, schnapp! Der Ballonzipfel kommt ab und gefüllt wird mit allem, was gerade so anfällt. Bevorzugt nehme ich die Reste aus dem Abfallkorb im Nähzimmer. Aber auch geknülltes Papier, Folienreste ... alles geht. 
(Eine Anleitung hatte ich hier schon einmal geschrieben.)




Drei Lagen Ballon um den Knüdel aus Resten und Abfällen sind Minimum, mit 5 Lagen wird  der kleine Ball richtig schön glatt und liegt gut in der Hand.

Nachschub für die Ballkiste im Kinderzimmer!  





Und aus eigener Erfahrung kann ich Euch sagen, dass diese Bälle erstaunlich lange halten. Klar, es wird auch mal einer unansehnlich, aber es existieren sogar noch Bälle aus der ersten "Produktion"! 
Hier das Beweisfoto - heute morgen gemacht :-):





Verlinkt mit: http://facileetbeaugusta.blogspot.de/2016/02/upcycling-linkparty-februar-2016.html

Mittwoch, 10. Februar 2016

Nerd 'n' Geek?



(Partnershirts im Star Wars-Look, Faschingskostüm Groot und Rocket Racoon, Glasschale "Der Herr der Ringe", Vase "Der Hobbit", Mini Star Wars Figuren aus Bügelperlen)


In der letzten Woche hatte ich die kleinen Star Wars Figuren aus Bügelperlen gezeigt. Gabi (Made with Blümchen) hatte mir dazu einen sehr lieben Kommentar hinterlassen und schlug vor, dass ich mich damit auf der Nerd 'n' Geek Love Linkparty bei Lotta Peppermint verlinken könnte.

Nerds und Geeks? Und ich? Ich war zunächst etwas irritiert. So hatte ich das noch gar nicht gesehen!

Seit mein Mann mich vor vielen Jahren mit Star Wars, Indiana Jones und Aliens bekannt gemacht hat, ist viel geschehen. Und ich habe viele, viele Filme gesehen! Mittlerweile verfüge ich über ein solides Wissen, was Star Wars, Superhelden, Vampire, Aliens und Zombies angeht. 

Ich habe dann mal meinen Blog durchsucht und tatsächlich ein paar Sachen gefunden, mit denen ich mich nun bei der Nerd 'n' Geek Love Linparty verlinken werde.

Und während ich heute diesen Text geschrieben habe, musste ich doch einmal lachen. Ich habe an mir herunter geschaut und etwas entdeckt:


Was soll ich sagen...
Ein bisschen Geek ist da schon ;-). 

(Na, weiß jemand was das ist?)


 

Dienstag, 9. Februar 2016

Babyquilt mit Hasenbande




Ich habe sicherlich schon mal irgendwo erwähnt, dass ich sehr gern Stoffreste mag. Hin und wieder ersteigere ich auch welche bei ebay und freue mich dann, wenn mir der Postbote eine große Kiste mit kleinen Stückchen Stoff nach Hause trägt. 

Aus so einer Kiste stammt der Stoff für diese kleine Babydecke. Es waren seltsamerweise nur schmale Streifen enthalten und fast alles in Farben, die eher für Jungs als für Mädchen geeignet waren. Ich habe sie sortiert und einige sehr, sehr lange Streifen daraus genäht, die dann in Stücken geschnitten und nach dem Zufallsprinzip zu Rechtecken vernäht wurden.





Herausgekommen ist eine Art Wendequilt, bei dem es dem Betrachter überlassen bleibt, zu entscheiden, welches die Vorder- und welche die Rückseite sein soll.





Die Hasen habe ich nach einer Vorlage von Smila gezeichnet.  
Im Original ist es ja nur ein kleiner Hase mit seinen Haseneltern. Aber hier sind nun auch die beiden großen Brüder mit dabei.





Die Farben sind ganz klar für einen Jungen! 
Aber ein paar Spritzer Orange tun ihnen auch gut, finde ich...




Gequiltet wurde mit einem Wellenstich meiner Nähmaschine, gefüttert ist die Decke mit weichen Polyestervlies.

Natürlich ist sie schon vor ein paar Wochen zu ihrem neuen Besitzer gekommen. Ich hoffe, dass sie Janosch und seiner Familie gefällt und ihm bei vielen, fröhlichen Spielstunden Gesellschaft leisten wird.

(verlinkt mit dem Creadienstag

und mit der Stoffreste-Linkparty bei Nadelfein)

Donnerstag, 4. Februar 2016

Mini-Upcycling: Kosmetiktücher


Ich nehme an, dass jeder von uns so eine Liste hat.
Ihr wisst schon, die mit Dingen, die wir UNBEDINGT mal nähen, basteln, werkeln wollen.
Manche schreiben sie auf, andere sammeln auf Pinterest und einige haben sie auch einfach nur im Kopf. 
(Ich habe übrigens alle drei … was manchmal echt problematisch ist …)
Es ist ständig Bewegung in diesen Listen! 
Immer wieder kommt etwas dazu, Prioritäten verschieben sich, manchmal wird auch etwas gestrichen.

Und was für ein Glück, wenn dann tatsächlich ein länger angedachtes Projekt Realität wird!



Das, was ich Euch heute zeige, ist so ein Teil von der Liste.

Allerdings steht es da noch gar nicht so lange (.. auf die Liste in meinem Kopf übrigens ...)  Vielleicht 3 Wochen? Es schob sich rasant als Neuzugang unter die TOP 10. Und dann passte es einfach: Material war da, Bedarf war da und etwas unerwartete freie Zeit von ca. 40 Minuten:  Tschacka!

Und nun bin ich stolze Besitzerin von 10 herrlich weichen Abschminktüchern in zartem Rosa.




Und das Beste daran:  Etwas Vorhandenes wurde genutzt (Kopfkissen einer Biberbettwäsche) und Müll wird künftig eingespart, weil ich sie immer wieder und wieder waschen kann. Die schmutzigen Tücher kommen einfach mit zu den Handtüchern in die Waschmaschine.




Sie sind schnell gemacht: Biberbettwäsche in Quadrate schneiden, immer zwei Quadrate so übereinander legen, dass jeweils die flauschige Seite außen ist, dann rundherum mit einem kleinen Zick-Zack-Stich der Nähmaschine  oder mit der Overlock versäubern.


Griffbereit stehen sie nun am Waschbecken in einer Glasdose vom Recyclinghof.

Vielen Dank an Maria (Widerstandistzweckmäßig) für die Inspiration zu diesem kleinen, feinen Projekt. bei ihr gibt es übrigens auch eine monatliche Linkparty, in die ich mich einreihen werde:


Logo-EiNaB

Und weil ich diese Tücher ganz für mich allein gemacht habe, schicke ich sie auch zum heutigen RUMS.
Und asl Upcyclingprojekt zu Gusta!





 

Dienstag, 2. Februar 2016

Der Hobbit auf der Vase





Es ist schon eine halbe Ewigkeit her, da habe ich für meinen Mann eine kleine Schale mit Motiven aus dem Film "Der Herr der Ringe" geschnitzt. Naja, geschnitzt ist natürlich nicht ganz richtig. Ich habe mit einem einfachen, elektrischen Gravierstift der Marke Proxon Glas graviert.  (Das Ergebnis könnt Ihr hier sehen.)

Diese Schale wird hier sehr in Ehren gehalten!

Und nachdem Peter Jackson nun auch den Hobbit verfilmt hatte, kam die berechtigte Frage auf "Wann bekomme ich eine Schale mit dem Hobbit?".  Ein passendes Motiv fand sich in einem der Bücher zum Film, eine schlichte Glasvase fand ich bei Depot und so konnte es losgehen!

Das Motiv wird dazu per Kopierer auf die gewünschte Größe kopiert, mit Tesa innen an das Glas geklebt und von außen mit dem Gravierstift quasi durchgepaust.  Dieser kleine Stift macht ganz schön Lärm, ist also nicht unbedingt eine Beschäftigung, wenn das Kind gerade Mittagsschlaf hält.  Vorsichtige tragen bei der Arbeit eine Schutzbrille. Es muss aber niemand Angst haben, dass da Splitter durch die Gegend fliegen. Es ist nur ein ganz feiner Glasstaub.

Der "Auftraggeber" hat sein Geschenk nun zwar mit etwas Verspätung erhalten, aber er ist glücklich und zufrieden damit.




Ich lege diese Art der Dekoration allen PartnerInnen von Filmfreunden sehr ans Herz. Überlegt mal, was wäre Euch lieber: ein lebensgroßer Pappaufsteller von Luke Skywalker oder eine schlichte Vase mit Hobbit-Motiven im Wohnzimmer?
Na?!
Genau. Mir ist auch die Vase lieber!

Hier kommen jetzt noch ein paar Details von den Orks ...





und den Zwergen mit dem kleinen Bilbo.




Fotografiert habe ich das alles diesmal in der Bremer Überseestadt. Die Sonne schien durch eine Wolkendecke, so hielt sich das Problem mit den vielen Reflexionen einigermaßen in Grenzen.

Dekoriert im heimischen Wohnzimmer sieht das Ganze dann so aus:




(verlinkt mit dem Creadienstag und der Nerd 'n' Geek Love Linkparty))

Sonntag, 31. Januar 2016

Stoffspielereien im Januar - Perlen



Für dieses Jahr hatte ich mir ganz fest vorgenommen, bei den Stoffspielereien mitzumachen. Aber ich gebe zu, dass ich etwas enttäuscht war, als ich das Thema für den Monat Januar las: Perlen.
Perlen kommen in meinem kleinen Werkel-Kosmos so gar nicht vor.  Also wollte ich auf den Februar und ein anderes Thema warten.

Und dann kam es mal wieder ganz anders.
Ich suchte am letzten Wochenende eine Schlechtwetter-Beschäftigung für Jungs. Auf Pinterest fand ich tolle Anleitungen für Star Wars Motive aus Bügelperlen. Das passte doch! Ehrlich gesagt, hatte ich bis dahin noch nie etwas mit diesen Perlen gemacht. Mein Sohn fand, dass das Mädchenkram ist und mir war nie ganz klar, was man eigentlich mit den fertigen Bildern machen soll.  Wandschmuck? Untersetzer?  Irgendwie überflüssig, oder?

Diese Meinung habe ich inzwischen geändert. Es macht einfach Spaß! Ich glaube, dass ich inzwischen viel mehr mit den Perlen gespielt habe, als die Kinder.
Dabei hatten es mir ein paar Mini-Star-Wars-Figuren besonders angetan. DIE wollte ich unbedingt machen, musste dann aber feststellen, dass in den Packungen, die ich gekauft hatte, nur 9 verschiedene Farben enthalten waren. Auf den Vorlagen waren  allein schon 3 verschiedene Brauntöne verbastelt. Ich nahm es als Herausforderung, auch mit meiner limitierten Farbauswahl, Figuren zu gestalten, die man als Figuren aus Star Wars erkennen kann. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Vor allem Prinzessin Leia und Han Solo finde ich richtig putzig.


Und jetzt? Wieder die Frage, was man damit machen soll...

Da fiel mir die Stoffspielerei ein und ich beschloss, diese Perlenmotive zu applizieren. Aus einer alten Jeans schnitt ich eine einfache Tasche zu.  Die Taschenklappe sollte mit meinen Minis verziert werden.


Ich habe sie einfach mit farblich passendem Nähgarn aufgenäht. Und ich habe versucht, dabei zumindest ein Minimum an Textur zu gestalten. Bei dem kleinen Chewbacca gefällt mir das ganz gut. Das Garn ergibt eine Art Fell. Aber die Möglichkeiten sind natürlich recht beschränkt.




Die Tasche ist noch nicht ganz fertig. Aber für heute ging es ja auch erstmal nur um die Perlen.



Ich habe natürlich ausprobiert, was man noch so mit den Bügelperlen machen kann. Man kann sie z.B. direkt auf den Stoff bügeln. Allerdings wird es nur Matsch, wenn man zu sehr bügelt und die Perlen zu dicht liegen...


Schon etwas besser wird es, wenn die Perlen etwas Abstand zueinander haben. Sieht aus wie Konfetti. Diese Punkte könnte man doch umsticken...



Richtig gut fand ich schwarze Perlen auf weißem Damast. Was für ein Kontrast! Ich finde, das hat Potential...




Auf meiner Suche im Internet habe ich kaum Beispiele für Bügelperlen auf Stoff gefunden. Ein Foto hätte ich Euch gern gezeigt. Dort hat jemand ganze Anzüge damit bestickt! Was für eine Arbeit!
Vielleicht bekomme ich noch die Erlaubnis, es direkt einzubinden. Ansonsten ist hier ist der Link.

Es würde mich freuen, wenn Ihr auch Lust bekommen habt, Bügelperlen einmal anders zu nutzen.
Ich habe auf jeden Fall noch ein paar Ideen, die ich ausprobieren möchte.

Jetzt surfe ich erstmal hinüber zu Frifris Blog, auf dem heute die Beiträge zum Thema gesammelt werden.  Ich habe heute Nachmittag schon mal vorsichtig geschaut. Ach, es gibt so schöne Sachen! Vielleicht sollte ich noch mehr Perlen in meinen kleinen Werkel-Kosmos lassen?

(verlinkt mit der Nerd 'N' Geek Love Linkparty)